Die Erfolgsgeschichte der norddeutschen Seemanns-Folk-Pop-Band, Santiano, kennt keine Grenzen. Nachdem Sie schon mehrfach mit dem Echo, der Goldenen Henne und dem GQ Sexiest Seamen Alive ausgezeichnet wurden, steht ihnen wohl der nächste Meilenstein bevor. Die Jury aus Schweden stellte Santiano gestern als Nominierten für die Wahl zum Friedensnobelpreis 2021 vor. Buchmacher sehen die Seemänner als Favorit des begehrten Preises.

Begründet wurde die Wahl in den Kreis der Nominierten, in dem sich auch Donald Trump und Elon Musk befinden, aufgrund des unerschütterlichen Kampfes gegen die Kluft der beiden Großmächte der Welt.

„Es gibt zwei Gesellschaften auf der ganzen Welt, zwei Stück, nicht mehr, aber auch nicht weniger, Arrrrr. Es gibt Piraten und es gibt Nicht-Piraten. Mit unseren Songs wollen wir der Kluft und Trennung dieser Gesellschaften entgegenwirken, denn auch Piraten sind nur Menschen, die über die Runden kommen müssen. Piraten sind keine Monster! Auch sie sehnen sich nach Liebe und nach der See.“, beschrieb Band-Mitglied, Björn Both, die Umstände jüngst in einem Interview.

Die Piraten stellen im Vergleich zu den Landratten eine Minderheit dar und das obwohl der Lebensraum der Piraten doppelt so groß wie der der Nicht-Piraten ist. Durch Filme und Mythen wird der Rassismus und Hass gegen Seeräuber künstlich in die Höhe getrieben. Die Freibeuter-Band Santiano stellt sich dieser Ungerechtigkeit entgegen und das mit Erfolg.

„Es gab eine Zeit in der Piraten und der Rest der Erdscheibe in Harmonie lebten, in einer Symbiose. Doch dann erklärte uns die Feuernation den Krieg und alles veränderte sich.“, erklärte Axel Stosberg unter Tränen. Das Gleichgewicht wurde seitdem nie wieder hergestellt. Santiano wagt sich an das Unmögliche. Die Erfolgsgeschichte der fünf Helden ist noch lange nicht zu Ende geschrieben.


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