Ein Mysterium beschäftigt Deutschland seit Wochen: Wo ist das ganze Toilettenpapier hin? In den Supermärkten muss man sich mit Taschentüchern zufriedengeben und vielerorts wird auf Po-Duschen umgerüstet. Vor allem Hamsterkäufer beschweren sich zunehmend über das fehlende Hygienemittel.

Nun scheint das Rätsel jedoch gelöst. Die Berliner Polizei fand mit Hilfe von Zeugenaussagen ein riesiges Arsenal an Klopapierrollen auf einem Einfamilienhausgrundstück in Berlin-Pankow. Das von Zuhause aus arbeitende Drohnen-Geschwader machte die einmalige Entdeckung am Donnerstagmorgen.

Der 28-jährige Grundstückbesitzer Martin K. hatte offenbar den Plan, eine Burg aus Klopapier zu bauen, um sich und seine Familie vor dem Coronavirus zu schützen. Wie er die Unmengen an Toilettenpapier transportieren konnte ist noch unklar. Auch die Frage, warum er nicht einfach sein Haus als Rückzugsort benutze, stellt die Kriminalisten vor ein Rätsel.

Martin K. wird nun wegen Verstoß gegen den Berliner Bebauungsplan, welcher weder Burgen noch Schlösser vorsieht, vor Gericht angezeigt. Das Toilettenpapier muss er innerhalb eines Jahres verbrauchen, sonst drohen weitere Bußgelder.

Kategorien: Berlin

1 Kommentar

Martin K · März 19, 2020 um 5:22 pm

Zur Zeit sitze ich in U-Haft, aber diese **** haben mein **** nicht durchsucht und das Telefon nicht gefunden. Ich rufe jeden dazu auf sich so viel Toilettenpapier wie möglich zu Hause zu Bunkern. Die Apokalypse naht.

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